Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)

 

 

Was genau ist ein vorzeitiger Samenerguss?

Als vorzeitigen Samenerguss (die genaue Übersetzung der lateinisch-wissenschaftlichen Bezeichnung „Ejaculatio praecox“) bezeichnet man eine sexuelle Störung, bei der der Mann einen Samenerguss bzw. Orgasmus zu früh bekommt. Im Extremfall kann schon der Versuch, in die Scheide der Partnerin einzudringen, zum Samenerguss führen oder es reicht der Gedanke an eine sexuell erregende Situation, um einen Orgasmus zu bekommen. Dies ist jedoch selten. Meist tritt der Samenerguss während oder kurz nach dem Einführen des Penis in die Scheide auf.

Ein Sex Life Coaching ist die natürlichste und effektivste Vorgehensweise einen vorzeitigen Samenerguss zu verhindern.



Wie früh ist „vorzeitig“?

Im Gegensatz zu vielen weitverbreiteten Vorstellungen haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass beim Geschlechtsverkehr der Durchschnitt der Männer knapp 6 Minuten nach dem Eindringen in die Scheide zum Höhepunkt kommt. Doch es gibt selbstverständlich Männer, die ihren Samenerguss wesentlich länger zurückhalten können und eben auch Männer, die deutlich früher einen Orgasmus bekommen. Die meisten Männer mit vorzeitigem Samenerguss ejakulieren innerhalb von ein bis zwei Minuten nach Eindringen und leiden zusätzlich unter dem Gefühl einer mangelnden Kontrolle über die Ejakulation. Weil die Zeitspanne bis zum Orgasmus sehr unterschiedlich erlebt wird, gehört zur Beurteilung der „Vorzeitigkeit“ auch dazu, dass der Samenerguss von beiden Partnern als zu früh erlebt wird und dies die sexuelle Beziehung belastet.



Wie viele Männer leiden am vorzeitigen Samenerguss?

Der vorzeitige Samenerguss ist das häufigste sexuelle Problem des Mannes. Dabei haben viele Männer schon gelegentlich einmal einen vorzeitigen Samenerguss erlebt. Dies ist völlig normal und hat viel mit der Umgebung, Stimmung und Anspannung in der jeweiligen Situation zu tun. Zum Problem wird es dann, wenn ein vorzeitiger Samenerguss immer oder bei fast allen sexuellen Kontakten auftritt. Das ist bei ungefähr jedem fünften Mann der Fall.

 

                        
In welchem Alter tritt ein vorzeitiger Samenerguss auf?

Der vorzeitige Samenerguss tritt über alle Altersstufen hinweg vergleichbar häufig auf, ca. 20% aller Männer sind betroffen. Auch wenn es oft als Problem Jugendlicher angesehen wird – und auch oft schon im jugendlichen Alter beginnt – verliert sich das Problem längst nicht bei allen Männern mit zunehmendem Alter. Die meisten Männer mit vorzeitigen Samenerguss haben auch in ihrer Jugend wenig Selbstbefriedigung gemacht oder wollten dabei immer gleich zum Orgasmus kommen. Dieser Mangel an Erfahrung mit der Selbstliebe bzw. nur auf den Orgasmus bezogene Selbstbefriedung, wirkt sich extrem negativ auf das weitere Sexleben aus. In diesem Fall ist ein Sex Life Coaching die geeignetste Methode, um den Erguss steuern zu lernen.

 

 

Was bewirkt ein vorzeitiger Samenerguss?

Vorzeitiger Samenerguss kann bei den betroffenen Männern die Zufriedenheit und die Lust an der Sexualität erheblich einschränken bis hin zu einer Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls. Außerdem kann es zu einer starken Belastung der Beziehung zwischen Mann und Frau führen. Oft hat der Mann das Gefühl, wenig Befriedigung zu erleben oder den Samenerguss nicht richtig zu spüren. Als Folge entwickeln sich Schwierigkeiten, eine Erektion oder sexuelle Erregung zu halten. Das geschieht aus der oft übergroßen Bestrebung heraus, den Samenerguss hinauszuzögern. Der Mann ist dabei so mit Gedanken an eine bestimmte „Technik“ oder dem Vermeiden bestimmter Bewegungen beschäftigt, dass der Spaß an der sexuellen Begegnung völlig verloren geht. Manche Männer verkürzen auch das „Vorspiel“ extrem, um selbst nicht zu stark erregt zu werden – dies hat dann oft auch einen Mangel an Erregung bei der Frau zur Folge. Daraus kann dann ein unbefriedigender, eventuell sogar schmerzhafter sexueller Kontakt für die Frau resultieren. Auch die sexuelle Zufriedenheit der Partnerin von Männern mit vorzeitigem Samenerguss ist meistens stark beeinträchtigt und die Wahrscheinlichkeit, dass die Frau beim Geschlechtsverkehr einen Orgasmus bekommt ist deutlich geringer. Die unbefriedigende Situation führt bei vielen Paaren zu einer deutlich reduzierten Anzahl von Sexualkontakten bis hin zum völligen Verzicht.

 

 

Welche Ursachen bewirken den vorzeitigen Samenerguss?

Nur in wenigen Fällen liegt bei einem vorzeitigen Samenerguss eine körperliche Krankheit oder Ursache (z.B. eine Entzündung der Prostata) vor. Bei den meisten Männern kommt es zu einem vorzeitigen Samenerguss in aufregenden Situationen oder Stress beim Sex. Oftmals lernen Männer mit zunehmendem Alter und sexueller Erfahrung dann meistens, seinen „Ejakulationsreflex“, d.h. den Punkt an dem ein Samenerguss unausweichlich wird, einzuschätzen. Viele Männer können allerdings den Reflex nicht einschätzen und kommen deshalb zu früh. In diesem Fall ist ein Sex Life Coaching die geeignetste Methode, um den „Ejakulationsreflex“ einschätzen zu lernen.

 

 

Was bedeutet der vorzeitige Samenerguss für die Partnerschaft?

Häufig leidet unter dem vorzeitigen Samenerguss des Mannes auch seine Partnerin. Oft empfindet sie ihr Sexualleben als wenig erfüllend oder sogar als frustrierend. Ein gemeinsames Gespräch ist sehr wichtig, um herauszufinden, ob und wie das Problem die Partnerschaft belastet. Oft kann ein solches Gespräch schon eine ganze Menge „Leistungsdruck“ von den betroffenen Männern nehmen. Vielleicht können Sie auch gemeinsam durch andere Sexualpraktiken Wege zu einem erfüllteren Sexualleben finden. Da die Sexualität immer eine Sache ist, die zwei Menschen angeht, ist es oft auch hilfreich, wenn Sie gemeinsam zu mir kommen. Es mag große Überwindung kosten, ein solches Gespräch zu beginnen – es nicht zu tun, ist jedoch in fast jedem Fall langfristig viel belastender für die Beziehung!

 


Was kann ich bei vorzeitigem Samenerguss tun?

Die meisten Männer können das Problem des vorzeitigen Samenergusses durch Self-Training in den Griff bekommen. Dabei ist ein Sex Life Coaching die natürlichste und effektivste Vorgehensweise einen vorzeitigen Samenerguss zu verhindern.

 

Seit Jahren bin ich als Sex Coach tätig und verbessere meine Sessions kontinuierlich und immer abgestimmt auf den "Trainingspartner", sprich Klienten.

 

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Was versteht man unter erektiler Dysfunktion?

Unter einer Erektionsstörung – mit dem korrekten medizinischen Fachausdruck als Erektile Dysfunktion bezeichnet, versteht man die vollständige oder teilweise Unfähigkeit über einen längeren Zeitraum eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr oder andere sexuelle Aktivitäten ausreichende Erektion (Versteifung) des Penis zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Früher verwendete man dafür oft den Begriff „Impotenz“. Diese Bezeichnung wird deshalb nicht mehr benutzt, da sie in der Umgangssprache zu oft abwertend verwendet und mit „mangelnder Männlichkeit“ gleichgesetzt wird.

 

 

Wie häufig sind Erektionsstörungen?

Erektionsstörungen sind sehr häufig und betreffen mindestens einen von zehn Männern. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. Neueren Untersuchungen zufolge beträgt der Anteil von Männern über 30 mit Erektionsstörungen zwischen 20 und 50 Prozent. Dies bedeutet, dass in Deutschland mehrere Millionen Männer davon betroffen sind. Allerdings bekommen bis jetzt nur etwa 10 Prozent davon eine wirkungsvolle Behandlung. Dies liegt oft daran, dass die Betroffenen sich immer noch nicht vorstellen können, dass heute den meisten Männern mit Erektionsstörungen wirkungsvoll geholfen werden kann. Viele Männer schämen sich auch, mit jemandem über ihr Problem zu sprechen.

 


Wie entsteht eine Erektionsstörung?

Wohl jeder Mann erlebt im Laufe seines Lebens, dass eine Erektion nicht zum Verkehr ausreicht oder ganz ausbleibt. Anspannung, Stress, Müdigkeit, Angst, Unsicherheit oder übermäßiger Alkoholgenuss sind die Ursachen hierfür. Dies ist völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Bei einigen Menschen kann solch eine Erfahrung jedoch zum Ursprung eines größeren Problems werden, dem Aufbau von „Versagensangst“. Diese Männer werden so von der Idee zu „versagen“ eingenommen, dass es ihnen unmöglich wird, zu entspannen und Freude an sexueller Aktivität zu empfinden. Dies vermindert die sexuelle Erregung und verhindert das Entstehen von Erektionen. Bis vor etwa 20 Jahren meinte man, dass Erektionsstörungen beinahe vollständig auf diese Weise psychisch verursacht seien. Heute weiß man jedoch, dass in etwa 70 Prozent aller Fälle körperliche Faktoren (das heißt Veränderungen am Penis direkt, seiner Blutversorgung oder an den Nervenbahnen) hauptsächlich verantwortlich sind. Jedoch ist Sexualität im menschlichen Leben so kompliziert und zentral, dass sich bei den meisten Männern seelische und körperliche Gründe nicht so einfach voneinander trennen lassen.

 

 

Was sind körperliche Ursachen?

Ist eine Erektionsstörung hauptsächlich körperlich bedingt, so findet sich häufig ein allmähliches Nachlassen der Fähigkeit, eine Erektion zu erreichen, und dies passiert bei allen sexuellen Aktivitäten, egal ob Geschlechtsverkehr oder Selbstbefriedigung. Körperliche Ursachen schließen unter anderem unzureichende Blutversorgung des Penis, übermäßigen Blutausstrom aus dem Penis („venöses Leck“), Nervenschäden und Verletzungen in der Beckenregion, Multiple Sklerose und Hormonstörungen ein. Risikofaktoren wie starkes Rauchen, Diabetes mellitus, hoher Cholesterinspiegel und Nebenwirkungen von Medikamenten, Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie schwere chronische Krankheiten wie Leber- oder Nierenversagen können ebenfalls zu Erektionsstörungen führen.

 

 

Was sind psychische Ursachen?

Wenn eine Erektionsstörung sich sehr rasch entwickelt und die Männer in bestimmten Situationen eine Erektion bekommen (zum Beispiel morgens oder bei Selbstbefriedigung), in anderen dagegen nicht (zum Beispiel, wenn ein Partner beteiligt ist), liegen häufig psychische Ursachen vor. Oft liegen die Gründe auf der Hand, zum Beispiel ein massiver Streit mit dem Partner, eine Ablenkung durch private oder berufliche Probleme oder starke körperliche Anspannung. Psychische Ursachen schließen außerdem ein: Unzufriedenheit in der Partnerschaft, Angst, den Partner nicht befriedigen zu können, sexuelle Langeweile oder ungeklärte eigene sexuelle Orientierung. Eine besondere Rolle spielen psychiatrische Erkrankungen, wie Depressionen, bei denen in über 90 Prozent Erektionsstörungen oder fehlende sexuelle Lust auftreten.

 

 

Was sollte ich tun, wenn ich an einer Erektionsstörung leide?

Es ist wichtig zu wissen, dass in den meisten Fällen den Betroffenen effektiv geholfen werden kann. Neben einer Verringerung des Tabakgenusses und der Alkoholmenge ist vor allem ein Vermeiden von Angst und Stresssituationen ratsam. Wenn solche Veränderungen nichts bewirken, sollten Sie Hilfe in Anspruch nehmen z.B. durch eine Sexualtherapie oder ein Sex Life Coaching.

 

 

Sollte ich mein Problem mit dem Partner besprechen?

Unbedingt. Das Sprichwort weiß, dass „geteiltes Leid, halbes Leid“ ist. Und dies trifft auf jeden Fall auf Erektionsstörungen zu. Oft sorgt der Partner ganz unbewusst für eine Menge „Leistungsdruck“ in einer sexuellen Beziehung. Und dieser Druck kann dann wieder zu einer Verstärkung vorhandener Erektionsprobleme führen. So kann allein das Ansprechen eines solchen Problems schon eine ganze Menge Anspannung wegnehmen, manchmal sogar die sexuelle Beziehung völlig normalisieren. Da die Sexualität immer eine Sache ist, die zwei Menschen angeht, ist es oft hilfreich, wenn Ihr Partner Sie zur Sexualberatung begleitet. Es mag große Überwindung kosten, ein solches Problem anzusprechen – es nicht anzusprechen, Heimlichtuerei, ist jedoch fast in jedem Fall auf längere Sicht viel belastender für eine Beziehung.

 

 

Gibt es eine Altersgrenze für eine erfolgreiche Behandlung?

Der Prozess des Alterns führt zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, eine Erektionsstörung zu entwickeln. Fortgeschrittenes Alter ist jedoch kein Grund, eine Behandlung nicht durchzuführen. Es ist vielmehr eine Frage der Einstellung. Während bestimmte Paare den Verlust der Erektionsfähigkeit als Teil des Alterns akzeptieren und als selbstverständlich ansehen, sind andere unglücklich, auf einen für sie so wichtigen Teil ihres Lebens zu verzichten. Während man früher über Sexualität im Alter lieber nicht gesprochen hat, ist heute ganz selbstverständlich, dass Sexualität nicht mit dem Erreichen des Rentenalters aufhört. Deshalb sollte das Alter allein kein Argument gegen eine Behandlung sein. Heutzutage werden auch 90-Jährige mit dem gleichen Erfolg und den gleichen Methoden wie jüngere Patienten behandelt.

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Stefan Leschner - Sexualtherapie und Sexualberatung bei Frankfurt